3 herrlich einfache Kommunikationstipps mit denen Du Dich und Deine Familie glücklich machst

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie Du Dein (Familien-)Leben alleine durch Deine Wortwahl glücklicher machen kannst.

Was ist Glück?

Es gibt einen kompletten Wissenschaftsbereich, der sich mit der Frage befasst, was Glück ist – die Glücksforschung. Eine eindeutige Definition, gibt es für Glück dennoch nicht.

Klar ist, das Glück etwas sehr Subjektives ist. Es hängt ganz von unserer Wahrnehmung und unserem Empfinden ab, ob wir uns glücklich fühlen. Die äußeren Umstände sind dafür nur zu einem ganz geringen Teil verantwortlich.

Wahrnehmung und Interpretation

Der Schlüssel zum Glück scheint zu sein, unser Leben auf eine Art und Weise wahrzunehmen und zu interpretieren, die uns glücklich macht.

Wir nehmen unsere Umgebung niemals in ihrer Gesamtheit war. Damit wäre unser Gehirn völlig überfordert. Beim Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, und Fühlen filtern wir immer schon bestimmte Aspekte der Wirklichkeit heraus. Und das was dann in unserem Gehirn ankommt, interpretieren wir auf eine bestimmte Art und Weise.

Du entscheidest

An diesen beiden Stellen – der Wahrnehmung und der Interpretation – haben wir die Möglichkeit aktiv zu wählen. Alles was wir brauchen, ist eine Methode unsere automatischen, gewohnten Reaktionsmuster bewusst zu verändern.

Was Glück mit Kommunikation zu tun hat

Was hat das nun alles mit Kommunikation zu tun? Um das zu verstehen, brauchen wir erst noch eine wichtige Information über die Arbeitsweise unseres Gehirns.

Unser Gehirn liebt Muster

Damit unser Gehirn Informationen in hoher Geschwindigkeit verarbeiten kann, bildet es Kategorien. Für diese Kategorien speichert es sich Muster ab, mit denen es eingehende Informationen später vergleichen kann. Wenn ein kleines Kind die ersten paar Schweine in seinem Leben gesehen hat, dann erkennt es jedes Schwein, auch wenn es z.B. eher ungewöhnlich gezeichnet ist.

Umso mehr und umso genauere Muster unser Gehirn also für eine Kategorie hat, umso schneller und einfacher kann es eine neue Information dieser Kategorie verarbeiten. Das ist auch der Grund dafür, warum wir plötzlich überall Autos einer bestimmten Marke sehen, wenn wir darüber nachdenken, ein solches Auto zu kaufen. Wir befassen uns damit und haben unserem Gehirn so eine Menge Muster zur Verfügung gestellt.

Unsere Sprache erzeugt Muster

Nun ist es so, dass jedes Wort dass wir denken oder aussprechen ein Bild vor unserem inneren Auge erzeugt. Auch diese inneren Bilder dienen unserem Gehirn als Muster. Umso öfter wir zum Beispiel das Wort Hund denken oder sagen, umso leichter machen wir es uns alles wahrzunehmen, was mit Hunden zu tun hat.

Sprache lenkt den Blick

Wir können unseren Blick durch unsere Sprache bewusst lenken. Um glücklich und zufrieden zu sein, brauchen wir eine Art von Sprache, die möglichst viele angenehme Bilder und Muster in unserem Gehirn erzeugt. Dann gelingt es uns viel leichter, „das Positive im Leben“ zu sehen.

Hier kommen drei Anregungen, wie Du diese Erkenntnisse für Dich und Deine Familie nutzen kannst:

1. Benutze Wohltuende Worte.

Zuerst will ich Dir die Wirkung von Wörtern an einem Beispiel zeigen:

Schließe bitte die Augen und sage das Wort Telefon. Und dann sage das Wort Telefon noch mal.

Hast du ein Bild vor deinem inneren Auge gesehen? Wie sieht es aus? Hat das Wort irgendwelche Empfindungen in dir ausgelöst? Magst du das Wort?

Die Antworten auf diese Fragen sind bei zwei verschiedenen Menschen immer unterschiedlich. Viele sehen ein Handy vor ihrem inneren Auge. Nur noch ganz wenige Menschen sehen ein normales Tastentelefon mit einer Schnur am Hörer. Manche Menschen spüren freudige Erregung, wenn Sie das Wort Telefon sagen oder hören. Andere fühlen sich gestresst.

Wörter wirken

Was ich dir damit zeigen will: Wörter bewirken etwas in uns. Die einfachste Methode, Deinen Geist auf positive Dinge einzustimmen, ist, möglichst viele Wörter zu nutzen, die Dir gut tun.

Bemerkst du zum Beispiel den Unterschied zwischen

„Heute ist gutes Wetter.“ und
„Das Wetter ist heute wunderbar. Der Himmel ist strahlend blau, es weht ein laues Lüftchen und die Luft duftet frisch.“?

Wenn wir uns angewöhnen, unsere positiven Empfindungen ausführlich zu formulieren, dann aktivieren wir all unsere Sinne. Und unsere Laune wird sofort besser.

Dein Wohlfühl-Wort-Schatz

Finde heraus, welche Wörter Dir gut tun. Und dann nutze sie in Deiner täglichen Kommunikation.

2. Überprüfe Deine Floskeln.

Du ahnst es vielleicht schon: Genauso wie positive Wörter uns auf die positiven Dinge in unserem Leben ausrichten, fokussieren wir uns durch negativen Wörter auf das Übel in unserem Leben.

Sag was Du meinst

Natürlich ist es wichtig, dass wir klar und deutlich aussprechen, wenn etwas uns stört. Doch häufig wollen wir etwas Positives ausdrücken, und nutzen dafür negative Wörter. Oder wir wollen etwas Unangenehmes ausdrücken und übertreiben es dabei.

Gewohnheit wandeln

Es gibt einige Sätze in unserer Sprache, die viele Menschen in bestimmten Situationen gewohnheitsmäßig nutzen. Durch die Wortwahl erzeugen wir – auch bei uns selbst – unangenehme oder gar schreckliche Bilder. Diese nehmen wir meist nicht bewusst wahr. Und doch wirken sie auf uns.

Wenn Du solche Sätze in deinem Leben entdeckst, und wandelst, dann wirst du dich wohler fühlen und an positiver Ausstrahlung gewinnen. Im Folgenden zeige ich Dir einige solcher Sätze.

Auf die Frage „Wie war Dein Tag?“: „Es war anstrengend.“ statt „Katastrophe!“

„Fühl dich sicher.“ statt „Hab keine Angst.“

Bleib ruhig.“ statt „Kein Stress.“

„Ich wünsche mir hier mehr Ordnung.“ statt „Hier herrscht ja wieder das Chaos.“

„Das geht in Ordnung.“ statt „Kein Problem.“

„Es wird sicher gelingen.“ statt „Es wird schon schief gehen.“

Auf die Frage „Wie geht es Dir?“: „Ich fühle mich wohl.“ statt „Nicht schlecht.“

„Ich bin bei Dir und tröste Dich.“ statt „Da muss man doch nicht weinen.“

Kennst Du einige dieser Sätze von Dir? Bemerkst Du andere Sätze, die Du regelmäßig sagst und die negative Bilder erzeugen? Ich freue mich auf Deine Beispiele in den Kommentaren.

3. Sei aufmerksam.

Ich habe bereits am Anfang des Artikels geschrieben, dass unser persönliches Glück direkt davon abhängt, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen. Die Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass wir uns selbst und unsere Umwelt überhaupt bewusst wahrnehmen. Und das gelingt nur sehr schwer, wenn wir uns ständig selbst mit unserem eigenen Geplapper davon ablenken. Mein dritter und letzter Kommunikationstipp für mehr Glück in Deinem Leben ist deshalb einfach und im Alltag leicht und in vielen Situationen sofort umsetzbar:

Schweig und konzentriere Dich auf das, was ist.

Fazit

Wann immer wir sprechen, erzeugen wir in uns selbst und in unseren Gesprächspartnern innere Bilder. Diese Bilder lösen – meist unbewusst – Gefühle in uns aus. Zudem richten Sie unseren Fokus auf das, was diesen inneren Bildern ähnlich ist. Nutzen wir also überwiegend wohltuende und positive Wörter, dann fühlen wir uns wohl und richten unseren Blick auf das Gute in unserem Leben. Vieles von dem was wir sagen, können wir gleich ganz weglassen und uns stattdessen bewußt auf uns und unsere Umgebung konzentrieren. So nehmen wir unser Glück selbst in die Hand.

Mach es Dir leicht und lebe eigen-Sinnig.

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Übrigens: In die meisten meiner Artikel fließen Ideen aus der GFK und dem Lingva Eterna Sprach- und Kommunikationskonzept ein.

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