Mein ABC der Familienkommunikation – M bis Z

In der letzten Woche gab es den ersten Teil meines ABC der Familienkommunikation. Hier ist der zweite Teil:

muss

Kaum ein anderes Wort erzeugt so viel Druck und Stress wie das Wort muss. Bei genauerer Betrachtung bedeutet es im Alltag IMMER „Ich will ein bestimmtes Ergebnis erreichen oder vermeiden. Deshalb tue ich xyz.“

Mut

Es erfordert großen Mut klar zu kommunizieren. Denn damit zeigen wir uns so wie wir sind. Nur so können wir erfolgreich sein – erfolgreich im Sinne von „das erreichen, was uns wirklich wichtig ist“.

Nein

Sei achtsam, worauf sich Dein „Nein“ bezieht. Mit „Nein. Es gibt gleich Essen.“ auf die Aussage Deines Kindes „Ich will Eis.“ sprichst Du Deinem Kind die Fähigkeit ab, zu wissen was es will. Ich weiß, dass Du es nicht so meinst. Dann formuliere es auch so: „Ja, das kann ich verstehen. Bitte warte damit bis nach dem Essen.“

Ordnung

Mit einer klaren, prägnanten Sprache machen wir es uns leicht, Ordnung in unserem Leben und unserem Haushalt zu schaffen und zu halten.

Präsenz

Die wichtigste Voraussetzung für gelingende Kommunikation ist, dass wir aufmerksam sind. Nur wenn wir ganz präsent sind, vermitteln wir dem anderen Wertschätzung.

Quelle

Angenehme Wörter machen das Leben schöner. Quelle ist eines davon.

Regeln

Über Regeln wird viel diskutiert. Brauchen Kinder nun Regeln oder nicht? Ich glaube, dass KINDER keine Regeln brauchen. Ich glaube ELTERN brauchen manchmal Regeln, um in unserer Gesellschaft den Alltag mit ihren Kindern schaffen zu können. Wenn Du eine Regel aufstellst, übernimm die Verantwortung dafür: Nicht „Man isst nicht mit den Fingern.“ sondern „Ich erlaube nicht, dass an diesem Tisch jemand mit den Fingern isst.“

Schweigen

In ganz vielen Situationen gibt es eine wunderbar einfache Lösung: Schweigen, hinhören, einfach da sein.

Trotzphase

Das Gehirn unserer Kinder entwickelt sich ebenso, wie ihr Körper. Und da gibt es immer wieder Phasen, in denen die momentane Struktur des Gehirns und das Entwicklungsstadium des Selbst die Kommunikation mit unserem Kind zu einer noch größeren Herausforderung macht. Die sogenannte Trotzphase ist einfach eine solche Phase.

Jede Phase wird einfacher, wenn wir klar kommunizieren. Wir sparen damit Energie und halten einen Wutanfall unseres Kindes viel leichter aus.

Uhr

Die Uhr bestimmt oft unser Leben. Wenn wir Zeit investieren uns ganz auf unsere Kinder einzulassen, gelingt Kommunikation viel besser und wir sparen am Ende Zeit.

Verantwortung

Wir Erwachsenen tragen in JEDER Situation die volle Verantwortung dafür, dass die Kommunikation mit unseren Kindern gelingt. Unser Kinder haben genug damit zu tun, sich zu entwickeln.

Wörter

Wörter sind die Bausteine unserer Sprache. Jedes Wort erfüllt entweder eine bestimmte Funktion innerhalb eines Satzes (z.B. „und“) oder hat für sich eine Bedeutung.

Wir alle wissen, was eine „Kaffeetasse“ ist. Dennoch werden keine zwei Leser dieses Textes das gleiche Bild und die gleiche Empfindung haben, wenn sie „Kaffeetasse“ lesen. Ein Wort transportiert also mehr, als nur seine Bedeutung.

Lasst uns achtsam sein, mit den Wörtern, die wir nutzen.

Wahrnehmung

Kommunikation kann nur dann gelingen, wenn wir einander unsere verschiedene Wahrnehmung der Situation vermitteln.

Xylophon

Das ist das einzige Wort mit X, das mir einfällt – auch wenn ich keinen Zusammenhang zur Familienkommunikation sehe.

Yoga

Eine wichtige Voraussetzung für eine gelingende Familienkommunikation ist, dass niemand völlig außer sich ist. Mütter sind oft von der Vielzahl ihrer Aufgaben sehr angestrengt. Das Erlernen einer ausgleichenden Methode wie Yoga kann da hilfreich sein.

Ziel

Wann immer wir miteinander in Kontakt treten, verfolgen wir damit ein Ziel. Und sei es nur der zwischenmenschliche Kontakt an sich. Wenn wir uns dieses Ziel schon vorher bewusst machen und es auch so kommunizieren, erhöhen wir um ein Vielfaches unsere Chance, unser Ziel zu erreichen.

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Übrigens: In die meisten meiner Artikel fließen Ideen aus der GFK und dem Lingva Eterna Sprach- und Kommunikationskonzept ein.

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