Warum auch glückliche Mütter manchmal überfordert sein dürfen

„Sei doch froh, dass Dein Kind gesund ist!“ Wenn Du diesen Satz schon mal gehört, gelesen oder gar selbst von Dir gegeben hast, dann ist dieser Text für Dich:

Der Satz „Sei doch froh, dass Dein Kind gesund ist!“ ist zutiefst verletzend, verstörend und belastend.

Er taucht immer dort auf, wo Mütter sich ihr Leid von der Seele reden oder schreiben. Leid, dass sich alleine aus der Überforderung im Alltag speist und dem kein Schicksalsschlag zu Grunde liegt.

Wenn Mütter klagen, ist oft ganz schnell jemand zur Stelle, der dieses Leid vergleicht mit dem Leid einer Mutter, die ein krankes Kind hat oder gar ein Kind verloren hat.

Leid lässt sich nicht miteinander vergleichen.

Wenn jemand starken Hunger hat, ihm vielleicht schon ganz flau ist und er seinen Hunger beklagt – ich habe noch nie jemanden antworten hören: “Sei doch froh, dass Du heute Morgen was essen durftest!” Das wäre auch völlig unangemessen. Denn natürlich lässt sich dieser Hunger nicht mit dem lebensbedrohlichen Hunger von Menschen in der dritten Welt vergleichen. Und auf keinen Fall will jemand, der seinen Hunger beklagt damit das Leid wirklich hungernder Menschen irgendwie klein reden.

Genauso wenig lässt sich der Schmerz einer trauernden Mutter mit dem Schmerz einer überforderten Mutter vergleichen.

Und dieser Vergleich hilft auch niemandem. Er macht die Trauer um ein totes und auch die Angst um ein krankes Kind nicht kleiner.

Und sie hilft der überforderten Mutter in keinster Weise, ihren Blick auf das schöne im Leben zu richten. Dafür hat sie nicht die Energie. Ihre Energie ist gerade im Keller.

Sie fühlt sich schlecht, minderwertig, unfähig.

Das Leben ist nicht objektiv

Ja, ganz einfach deshalb, weil sie gerade nicht mit den ganz banalen Dingen des Alltages klar kommt. Vielleicht gelingt es ihr nicht, ihr trotzendes Kleinkind liebevoll zu begleiten und die Schuldgefühle drücken sie zu Boden. Vielleicht hat sie den Kontakt zu sich selbst im Strudel der Alltagsaufgaben zwischen 2 Kindern, Haushalt und 20-Stunden-Job völlig verloren und fühlt sich halt- und kraftlos. Vielleicht hat sie ganz alltägliche Konflikte mit ihrem Partner und sehnt sich nach Geborgenheit.

Objektiv betrachtet, mögen das Banalitäten sein.

Sie hat doch alles, was frau braucht um glücklich zu sein.

Doch subjektiv – in genau diesem Moment, bei genau dieser Frau – ist einfach alles zu viel.

Die Liebe zu unseren Kindern macht uns so verletzlich. Die Größe der Verantwortung, ein Kind liebevoll zu begleiten macht uns schwindelig. Die Erwartungen, die wir selbst und andere Menschen an uns haben bringt uns an die Grenzen unserer Belastbarkeit.

Und manchmal fühlt sich das an, als ob das Leben an sich zu schwer wäre, als könnten wir das einfach nicht mehr tragen.

Ich kenne kaum eine Mutter, die dieses Gefühl nicht kennt.

Und wenn jetzt jemand sagt:

“Sei doch froh, dass Dein Kind gesund ist!”,

dann wird all das, was unser Leben gerade jetzt im Moment so schwer macht, noch schwerer.

Die entscheidende Frage

Wir fühlen uns, als würden wir durch unser Nicht-glücklich-sein die Liebe zu unserem Kind verraten.

Wir fühlen uns noch minderwertiger, weil wir es in diesem Moment noch nicht mal schaffen dankbar zu sein.

Wir fühlen uns noch mehr von uns selbst abgespalten, weil wir selbst nicht verstehen können, wie es dazu kommen konnte.

Wie schön wäre es, in diesem Moment in verständnisvolle Worte zu hören oder zu lesen.

“Ja, ich kenne das. Diese Gefühle sind in Ordnung. Du bist in Ordnung. Was brauchst Du, damit es leichter wird?”

Was brauche ich, damit es leichter wird?

… damit ich den Aufgaben des Alltags wieder mit mehr Gelassenheit begegnen kann?

… damit ich die Dankbarkeit wieder spüren kann?

… damit ich mich einfach wieder freuen kann?

Was brauche ich, damit es leichter wird?

Diese Frage ist entscheidend in solchen Momenten. Sie lenkt Deinen Blick weg von der Verzweiflung hin zu dem, was DU JETZT tun kannst.

Doch vielleicht hast Du Dich gerade so weit von Dir entfernt, dass Du gar nicht weißt, was Du gerade brauchst.

Was, wenn ich es nicht weiß?

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